Newsletter 09/2014

veröffentlicht um 30.09.2014, 14:12 von Stephan Hense   [ aktualisiert: 27.10.2014, 11:43 ]
Newsletter 09/2014

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Termine


Veranstaltungshinweise

21.10.2014 Treffen der Radler

Am Dienstag, den 21.10.2014 treffen wir uns um 19 Uhr im Gasthof Göbl, Lochhauser Str. 38, 82178 Puchheim.
Neben dem Rückblick auf unsere Radlsaison 2014, u. a. mit einer schönen Radreise nach Bassano del Grappa, wird auch der/die neue AbteilungsleiterIn gewählt.

Es wäre schön, wenn Ihr Bilder auf CD oder USB-Stick zum Treffen mitbringt, die wir dann gemeinsam anschauen können.

Renate Leibold

Radel-Trikots

Liebe Sportfreunde!

Hier spricht Euer Daniel Junietz, der Spezialist und Passionierte für Querfeldein, auch Radcross genannt, und Rennrad. Anbei ist ein Entwurf für ein neues Vereinstrikot, welches selbstverständlich für jeden im Verein zugänglich und geeignet ist, der sich irgendwie sportlich auf dem Rad oder auch zu Fuß oder anders bewegt. Also keineswegs nur für Radler!!! Ein Satz, also Kurzarmtrikot + kurze Hose würde ~ 70-80 Euro kosten, das ist ein Wort, aber es handelt sich hier um sehr gute Qualität, sodass Ihr mehrere Jahre etwas davon habt. Auch Langarmtrikots, lange Hosen, Westen oder Winterjacken sind natürlich zu haben. Dies für all diejenigen, die auch fahren, wenn es kälter ist, so wie ich zum Beispiel gerne...

Also, bei Interesse, sowohl an hochwertiger Radkleidung, sowie auch den Verein nach außen zu präsentieren, stehe ich für Auskünfte jeder Art und für Bestellungen gänzlich zu Eurer Verfügung.
Viel Spass beim Fahren!!!

Euer Sportfreund Daniel
Daniel Junietz
Gotzmannstr. 5
81245 München-Aubing
Mobil 0049-176-70-63-03-37
Email djunietz@gmx.de


Veranstaltungsberichte

Mit dem Fahrrad von Puchheim nach Puchheim

Jubiläumstour der Sportfreunde Puchheim in die Partnerstadt Attnang-Puchheim in Oberösterreich


Die Sportfreunde Puchheim e.V. feiern heuer ihr zwanzigjähriges Gründungsjubiläum. Jeden Zwanzigsten eines Radelmonats starteten die SfP-Radler daher zu einer Tagestour zwischen 80 km und 100 km. Der 20. September war für die „schnelle Gruppe“ eingebettet in eine Mehrtagesradtour in die Partnerstadt Attnang-Puchheim.

Dieser Jubiläumskontakt in die Partnerstadt hat schon Tradition. Zum fünfjährigen Jubiläum der Sportfreunde hat es 1999 einen Staffellauf in die Partnerstadt Attnang-Puchheim gegeben. Zum zehnjährigen Jubiläum der Städtepartnerschaft war eine Gruppe mehrerer SfP-Radler mit dem Rad in Attnang-Puchheim. Start der Radtour war am Donnerstag, dem 18.09.2014 Uhr am Maibaum in Puchheim-Bahnhof. Zweiter Bürgermeister Rainer Zöller schickte in Anwesenheit des SfP-Vorstands pünktlich um 9:00 mit einem deutschen und einem österreichischen Fähnchen die neun Radler und Radlerinnen auf die Reise. Und ab ging‘s durch die Bahnunterführung in Richtung Osten. Der Start war so hektisch, dass Tourenleiter Thilo Koch sogar vergaß, seinen Helm aufzusetzen. Dies wurde am Johannisweg dann schleunigst nachgeholt.

Wir fuhren zunächst im 20er Tempo über Lochhausen nach Obermenzing, Laim an der Bahn entlang zum Arnulfpark und weiter durch die Karlstraße zum Maximiliansplatz in München. Viele Teilnehmer waren überrascht, dass man das Zentrum der Landeshauptstadt auf dieser fahrradfreundlichen Route erreichen konnte. In der Briennerstraße wurde es allerdings etwas enger, aber im Hofgarten war das schon wieder vergessen. Nach der Durchquerung des Englischen Gartens erfolgte die erste „Bergprüfung“ am Montgelasbergl. Denning, Riem und die Messsestadt wurden zügig durchfahren, gegen11:00 Uhr machten wir den ersten längeren Halt vor Salmdorf. Pünktlich um 12:00 fuhren wir dann nach einigen „Feldwegeinlagen“ auf dem Forsthof in Anzing ein. Dort wartete schon das Mittagessen auf uns.

Am Nachmittag verschlang uns erstmal der Ebersberger Forst und spuckte uns nach einer 15 km langen Fahrt bergan, vornehmlich über das „Edelöster geräumt“, oberhalb des Golfplatzes Thalling in herrlicher oberbayerischer Voralpenlandschaft wieder aus. Nach einer schönen Abfahrt zu einer Ansiedlung namens „Berg“ ließ dieser auch nicht lange auf sich warten. In Oberseifsieden war dann der Gipfel erreicht und die Abfahrt nach St. Christ entschädigte für die Mühe. Aber kurz hinter Albaching kam schon wieder ein Ort namens „Berg“. Entsprechend mussten wir in die Pedale treten. Aber in Rechtmehring wartete dann eine gepflegte Bäckerei mit Eiskaffee und Granatsplittern auf uns. Schon kurz nach 16:00 erreichten wir unser Tagesziel, den Landgasthof Berger in Lengmoos. Eine Strecke von 86 km und 691 m bergauf lag hinter uns; wir hatten sie mit einer Durchschnittsgeschwindigkeit von 18,8 km/h bewältigt.

Der zweite Tag begann mit einer Überraschung. Hatten sich doch alle mental auf die vom Ort aus sichtbare, erhebliche Steigung in Richtung Gars eingestellt. Stattdessen fuhr Thilo erst einmal nur leicht bergan geradeaus und dann über eine Nebenstraße nach Gars. Dort wurden Klosterkirche und Klostergarten besichtigt. Dann ging es hinunter zum Inn, drüben wieder hinauf zum Bahnhof und dann nach Mittergars. Danach versperrte uns eine Brückenbaustelle über die Bahn die Weiterfahrt. Eine Umleitung war nicht ausgeschildert. Aber wir schlugen uns durch Wald, Wiese und Gebüsch zum offiziellen Innradweg durch. Wir folgten dem Lauf des Innkanals bis Waldkraiburg und hatten vor Ebing eine 16% Steigung zu bewältigen. Für die Besichtigung Mühldorfs blieb keine Zeit, wohl aber für einen Stopp am Töginger Kraftwerk. Dort trafen wir einen Schweizer Radler, der dem Inn schon von der Quelle aus gefolgt war. Wir verließen den Inn kurz vor Neuötting und genossen die Mittagspause auf dem schönen Marktplatz.

Danach waren die 16 km bis Burghausen bald geradelt. Dort gab es Stopps am Marktplatz und am ehemaligen Grenzübergang, dazwischen eine Rundfahrt durch die Gruiben. Die Burg betrachteten wir von unten. Wir mussten auf dem österreichischen Ufer der Salzach nach Hochburg-Ach steil nach oben. Alle schafften den verkehrsreichen Anstieg ohne Schieben. Auf der Anhöhe fuhren wir auf kleinen Wegen bis Gilgenberg (!) und weiter nach Revier Heimhausen. Dort erreichten wir den Steinerwirt gegen 17:00. Bilanz des Tages: 5:13 Stunden auf dem Fahrrad in Bewegung, 90,0 km, Durchschnitt 17,2 km/h.

Der dritte Tag fing recht hügelig an. Die Täler im Innkreis verlaufen in Süd-Nord-Richtung, wir aber mussten von West nach Ost. Erst im Tal der Mattig konnten wir wieder eine längere Strecke leicht bergan fahren. Das hatte nach Schneegattern ein jähes Ende. Die Ausläufer des Kobernhauser Waldes stellten sich uns in den Weg und wollten über „Gasteig“ - bedeutet gacher (steiler) Anstieg - überwunden werden. In Pöndorf genossen wir den Blick auf das Panorama der Berge des Salzkammerguts und entschlossen uns, den Weg über den Berg nach Fornach zu nehmen. Auf dem Berg erwartete uns ein Umleitungsschild, das wir nach Befragen einer Bäuerin ignorierten. Aber an der gesperrten Straße wurde auch am Samstag gearbeitet und wir mussten die Räder über einen gefällten Baum heben. Nach einer Suchrunde nach einer vermeintlichen Jausenstation bekamen wir schließlich in Fornach im Gasthof Lohninger gegen 13:15 ein ausgezeichnetes Mittagessen.

Anschließend ging es vornehmlich bergab ins Tal der Vöckla. Über Vöklamarkt, Timelkam und Vöklabruck erreichten wir gegen 17:00 die Stadtgrenze von Attnang-Puchheim. Zu unserer Pension Bäckerbrunnen war es dann auch nicht mehr weit. Dort wurden wir von Sozialstadträtin Renate Kerschbaummayr und Amtsleiter Franz Lindner freundlich empfangen. Beide führten uns auch am Sonntag durch die Partnerstadt. Am dritten Tag waren wir 88 km mit einer Durchschnittsgeschwindigkeit von 17,9 km/h unterwegs und bewältigten 998 Höhenmeter bergan.

Unsere ohne jede Panne verlaufene Radtour endete mit einer angenehmen Bahnfahrt von Puchheim nach Puchheim, wobei allerdings am Münchener Ostbahnhof eine übereifrige Zugchefin den EC abfahren lassen wollte, ohne dass wir alle Fahrräder aus dem Zug hatten. Erfreulicherweise hatte der Lokführer ein Einsehen mit uns. Wir haben auf dieser Radtour Vieles erlebt, das bei den Tagesfahrten und beim Radlerstammtisch Gesprächsstoff bieten wird.

Dr. Reinhold Koch

3. Jubiläums-Radlfahrt am 20. Juli 2014

Gruppe Lindinger

Bei schönem, aber sehr warmen Wetter, fuhren 16 Sportfreunde um 9:00 Uhr in Puchheim los. Über Gröbenzell, Olching, Neuesting, Palsweis, Lauterbach, Einsbach, Zötzelhofen und Rottbach nach Prack zur ersten Pause. Auf Grund der zunehmenden Hitze und aufkommendem Wind wurde eine Verkürzung der Tour beschlossen. Über Dürabuch, Kuchenried, Deisenhofen, Rottbach und Überacker fuhren wir nach Fußbergmoos, wo es in der Moosalm nach 38 km die ersehnte Mittagspause gab. Nach 50 km trafen wir uns mit der Gruppe Uli Scharpf beim Puchheimer Stadtfest zum verdienten Weißbier.

Franz Lindinger

Jubiläumsfahrt zum Maisinger See

Schon wieder stand eine 20 im Kalender, d.h. die Radler waren bei der sogenannten Jubiläumsfahrt unterwegs. 20 Teilnehmer der gemütlichen Truppe machten sich bei kühlem, herbstlichen Temperaturen auf zum Maisinger See. Nachdem es zunächst auch gemütlich anging, erforderten ab Oberbrunn die Vorvoralpen dann schon die ersten Kraftanstrengungen. Aber nach jedem Berg kommt ja bekannterweise auch immer wieder eine Talfahrt. Schneller als geplant erreichten wir unser Ziel, sodass vor dem Mittagsläuten noch die Weisswürste verspeist werden konnten. Nach der Stärkung konnten wir dann den zweiten Teil unserer Tour in Angriff nehmen. Leider mussten wir feststellen, dass Moränen manchmal höher sind als vermutet und so wurde aus der Radltour zwischendurch ab und an eine Schiebetour; umso schöner war dann die Talfahrt nach Seefeld. Nach einer Kaffeerast in Wessling ging es dann zügig über Gilching und Alling nach Puchheim, wo wir nach ca. 64 km gegen 16 Uhr alle zufrieden ankamen.

Dieter Baum

4. Familienwochenende der Sportfreunde Puchheim

Vom 19.9. bis 21.9. führte uns der Weg nach Passau in die Veste Oberhaus. In den Räumen dieser Burg ist die Jugendherberge der Stadt untergebracht, von der man einen wunderschönen Blick über die Stadt erhält. 

Alle 13 Familien (25 Erwachsene und 27 Kinder) fanden sich bis 18 Uhr zum gemeinsamen Abendessen ein. Als es dunkel geworden war, machten wir unter der Leitung der Jugendherberge eine tolle Fackelwanderung rund um die Burg und konnten im Anschluss noch eine kleines Lagerfeuer machen, bevor es zu tröpfeln begann. Am Samstag nach dem Frühstück unternahmen wir eine 11 km lange Wanderung entlang der schwarzen Perle (Ilz). Diesen Namen hat der Fluss durch seine dunkle, moorige Farbe erhalten. Die Wanderung führte bei Nieselregen durch die Anfänge des bayerischen Waldes, der sich durch die Witterungsverhältnisse von einer ganzen besonderen Seite zeigte. Als wir wieder in Passau ankamen, hatten sich alle Kinder ein Eis verdient und die Eltern einen Kaffee. Hier trennte sich die Gruppe und jeder hatte die Möglichkeit, für sich oder mit anderen die Stadt auf eigene Faust zu erkunden. Während die einen noch mit dem Schiff um die Drei-Flüsse-Stadt schipperten, machten sich die anderen an den Aufstieg zur Burg. Zum Abendessen trafen wir uns alle wieder in der Jugendherberge und ließen den Abend bei einem Ratsch oder mit Spielen ausklingen. Schon am Sonntag mussten wir gleich nach dem Frühstück die Zimmer räumen und fuhren gemeinsam nach Waldkirchen, Kreis Freyung-Grafenau, wo wir für uns den Kletterwald gebucht hatten. Aus den anfangs gedachten 3 Stunden klettern wurden 6 Stunden und unsere Kinder konnten wir nur sehr schwer zum Ende bewegen, denn sie hatten großen Spaß bei den unterschiedlichen Parcours von Baum zu Baum zu klettern oder mit dem „Rollhaken“ am Seil durch den Wald zu brausen. Um 17 Uhr traten wir dann doch den Heimweg an, wo bestimmt so mancher kleiner Teilnehmer ein kleines Nickerchen hielt und von seinen Erlebnissen träumte.

Es war wieder mal ein tolles Erlebnis, mit so einer netten Truppe das Wochenende zu verbringen, auch wenn einige von uns am Montag einen tierischen Muskelkater hatten.

Peter Nitschke


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