01.09.2010 SFP-Mitglied auf dem Weg von Puchheim nach Santiago de Compostela

In der Zeit vom 1.9. bis zum 15.10.2010 fuhren das SFP-Mitglied Ferdinand Specht und Eugen Schlegl aus Gröbenzell mit dem Rad nach Santiago und weiter zum Cap Finisterre dem „Ende der Welt“ im Mittelalter.

Der Weg ging entlang dem Münchner Jakobsweg nach Bregenz, durch die Schweiz nach Genf, in Frankreich über die Via Gebennensis nach Le Puy-en-Velay im Zentralmassiv. Dann ging es über die Via Podiensis zu den Pyrenäen. Hier wechselten wir zur Via Tolosana und überquerten die Pyrenäen über den Col de Somport (1632m). Nun folgten wir dem aragonischen Weg bis Puente la Reina dem Vereinigungspunkt mit dem Camino Frances. Auf diesem Weg erreichten wir am 8.10. Santiago. Nach 2 Tagen ging es dann weiter nach Muxia (dem Ende das Jakobsweges), Finisterre und wieder zurück nach Santiago, wo wir nochmals 2,5 Tage Zeit hatten die Stadt und die Pilgerstätte zu genießen. Für deutsche Pilger ist es sehr angenehm, dass die deutschen Bischöfe in Santiago ein Pastoralprojekt aufgelegt haben, bei dem es Gottesdienste in der Krypta, Pilgertreffen nach der Pilgermesse und einen spirituellen Rundgang um die Kathedrale gibt und das alles in deutscher Sprache. Am 15.10. traten wir den Rückflug nach München an.

Hier einige sportliche Aspekte der Pilgerfahrt:

Ich habe die ganze Pilgerfahrt mit dem GPS mitgeschnitten. Die gesamte Fahrstrecke waren 3.108 km. Dabei mussten wir 41.700 Höhenmeter überwinden. Als Beispiel füge ich das Streckenprofil zur Überwindung des Col de Somport bei.

Startpunkt war Etsaut in Frankreich und Endpunkt Jaca in Spanien. Auf dieser Etappe hat es bis kurz vor Jaca durchgehend geregnet und die Temperatur auf der Passhöhe waren nur 4 Grad.

Zur Vorbereitung dienten die Radlertreff’s des SFP am Dienstag (mit Uli) und Donnerstag (mit Svend). Hinzu kamen noch einige Trainingsrunden im Dachauer Hinterland.

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